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8.05.10     Samstag
Mai.. Mai..? Mai, meine Migräne ist weg! War das eine Woche. Am Montag spürte ich leichte Schmerzen in einer Gesässhälfte. Das entsteht, wenn ein Muskel sich verklebt oder verhärtet und auf den Ischiasnerv drückt. Die Physio versuchte am Dienstagmorgen den Muskel zu entspannen. Ich glaube, wir haben es zu gut gemeint. Am Abend musste ich dann doch ein Muskelentspannendes Medi nehmen. Das hilft sehr gut. Nachteil bei mir. Meine anderen Muskeln entspannen sich ebenfalls und fangen an, einen wilden Tanz aufzuführen. Einmal zuckt ein Muskel im einten Oberarm, dann im Oberschenkel, dann im kleinen Finger usw. In der Fachsprache nennt man dies Faszikulationen. Aber lassen wir sie tanzen, solange sie noch können. Leider greift mir dieses Medi gern den Magen an. Am Mittwoch wache ich prompt mit leichter Magenverstimmung auf. Trotzdem fahre ich am Nachmittag zum Coiffeur. Wenn man im Rolli sitzt, sieht das Fussvolk einem direkt auf den Kopf. Und wo sieht man die grauen Haare zuerst? Eben oben, und darum musste ich zum Coiffeur. Eitel, trotz dieser Krankheit? Ich gebe es zu, ja!
Später kommt zur Magenverstimmung noch die Migräne dazu. Nun ging es mit der Neu gestylten Frise gleich zu Bett. Dort hielt ich mich bis Freitagnachmittag mit kurzen Unterbrüchen auf.
Da am Sonntag Muttertag ist, fahre ich mit meinem Mann am Abend Blumen kaufen. Das war vielleicht eine Story. Ich kann es kaum schreiben vor lachen. Zum Glück kommt Piet gerade  ins Zimmer und putzt mir die Lachtränen von den Backen. Also folgendes: Zuerst kaufe ich einen Holzbehälter. Danach suche ich nach einer passenden Blume. Mir sticht ein Kaktus in die Augen. Ich werde von meinem Mann belehrt. Im Radio hätten sie gesagt, man dürfe alle Blumen schenken, mit einer Ausnahme, ein Kaktus. Also geht die Suche weiter. Es hat viele schöne Blumen, aber entweder ist mein Holzbehälter zu gross oder zu klein. Man kauft normalerweise zuerst die Blume und danach den passenden Übertopf und nicht umgekehrt. Jetzt weiss ich welche. Ich nehme einen Lavendelstock. Da werde ich von Piet gefragt, wo denn die Blüten seien. Ich: Die kommen erst noch. Er: Du kannst sicher nicht so einen grünen Besen schenken. Nun nimmt er die Sache selbst in die Hand.
Wenig später machen wir uns mit einem Rosenstöckchen auf den Heimweg. Natürlich ist der Stock gut vertaut. Zu Hause angekommen, löst Piet meine Rollstuhl verankerung. Dabei löst sich ein Schletzgummi und köpft den Rosen-stock. Die Rosenblätter fliegen herum, wie gerupfte Federn. Ich konnte vor Lachen kaum mehr etwas sehen. Da hast du nun deinen grünen Besen. Zum Glück sind einige Knospen heil geblieben. Ich sehe wieder dieses Bild vor Augen und wieder laufen mir die Tränen über die Backen.
Darum muss ich jetzt auch aufhören mit schreiben.

9.05.10     Sonntag
Gestern mussten wir unseren Garten in Ordnung bringen. Der Rasen wurde gemäht, Sträucher zurück geschnitten und die Rabatten von Unkraut befreit. Aber Moment Mal. Was zählt eigentlich zum Unkraut? Vielleicht die/der Siuwblüemä (Löwenzahn), welche/r ganze Felder zum leuchten bringt. Oder das Vergissmeinnicht, welches mit scheuem Blau auf sich aufmerksam macht. Habt ihr schon mal das glänzende Gelb vom Ankäbliemli (Butterblume) bewundert. Oder wer hat ein kleines, gelbes Gesichtchen, trägt ein weisses Kräglein und steht auf einem dünnen Beinchen? Es ist das Geissäbliemli (Gänseblümchen). Und all Dies soll Unkraut sein? Würden diese Blumen als neue Züchtungen in Gärtnereien angeboten, wären die Regale schnell leer. Denn, welche Blumen kommen ohne Dünger und ohne Schneckenkörner aus? Müssen nicht jedes Jahr neu gekauft werden? Blühen jedes Jahr von Neuem? Es sind die Gänseblümchen und Co. Es macht mich manchmal schon nachdenklich, wie sich Überlieferungen  im Hirn festsetzen können. Vielleicht muss ich vermehrt, gewisse Dinge, neu betrachten. Auf alle Fälle, sieht es ums Haus wieder schön aus. Und auch die gekauften Blumen, haben ihren Platz gefunden. Jetzt fehlt nur noch die Sonne.

12.05.10     Mittwoch
Jetzt klöpfelt es schon wieder an mein Fenster. Ich finde es ja schön, dass der Regen mich besucht. Müsste aber ein Besucher nicht selber merken, wenn es Zeit wird zu gehen? Ich glaube, ich schicke den Regen nach Hause. Vielleicht trifft er auf dem Heimweg auf die Sonne und wir werden einen wunderschönen Regenbogen sehen. Warten wir es ab.
Obwohl ich bei diesem Wetter nicht nach Draussen kann, nehme ich passiv am Dorfleben teil. Vom Bürofenster aus, kann ich auf eine lebhafte Strassenkreuzung sehen. Ich sehe Leute die Einkaufstaschen tragen. Mütter und Väter die ihre Kinder in die Spielgruppe bringen. Mädchen und Jungs die in die Schule eilen. Einwohner welche ein Schwätzchen halten. Die Nachbarin die ihre Hunde gassi führt. Arbeiter die nach Hause kommen. Es ist eine interessante Kreuzung. Mein PC steht direkt neben diesem Fenster. Darum kann ich immer wieder Einen Blick nach Draussen werfen. 
Das kann ich aber erst, seid wir meine Räume neu gestaltet haben. Ich kann vom Bett aus die Berge, den Himmel und Bäume sehen. Meine Räume sind viel heller geworden. Auf einer mindfarbenen Wand fliegen weisse Schmetterlinge. An einer anderen Wand lockt eine riesengrosse Margarite die Schmetterlinge an. Ich fühle mich so leicht und frei in den neuen Räumen. Wer hat mir dieses Geschenk gemacht? Natürlich, mein geliebter Allrounder.
Einen Beitrag an mein Wohlbefinden hat mit Sicherheit auch Leo Häfliger geleistet. Er hat vor 1 Monat unser Haus geerdet. Hier könnt ihr genaueres Erfahren. Seither haben sich bei mir leichte Verbesserungen gezeigt. Ich kann wieder flacher liegen, ohne gleich Atembeschwerden zu bekommen. Meine Füsse sind nicht mehr so kalt und weniger Aufgeschwollen. Bin gespannt, wie sich die Füsse im Sommer verhalten.
Meine neue Physioterapeutin tut mir ebenfalls sehr gut. Mit Lymphdrainagen, Fussreflexzonenmassagen und Gymnastik animiert sie meinen Körper nicht aufzugeben.
Die professionelle Betreuung durch die Spitex trägt ebenfalls zu meinem Wohlbefinden bei. Ich bin überzeugt, dass ein gut funktionierendes Netzwerk beiträgt, diese Krankheit gut zu meistern.
Mir geht es gut.

Rita mit Spitexmitarbeiterin Luzia







Meine Spitex Luzia

15.05.10     Samstag
Was soll man da noch schreiben. Es regnet und regnet und es ist wieder kühler geworden. Draussen macht sich zum Glück ein sattes Grün breit und bringt etwas Farbe in den grauen Alltag. Schade ist, dass wir uns nur kurz, an den Frühlingsblumen erfreuen konnten. Ich bin aber überzeugt, dass irgendjemand seine helle Freude an diesem Wetter hat.
Hhm, schmatz, schmatz, was gibt es leckereres als junge, knackige Salatblätter und erst noch gewaschen. Eine Delikatesse für jede Schnecke. Ja, ihr habt richtig gelesen, schmatz, schmatz. Man kann eine Schnecke wirklich hören wenn sie frisst. Ich durfte dies selber erleben.
Es ist ziemlich am Anfang meiner Krankheit. Ich sitze unter dem Haus auf einem Bänkchen. Es ist sehr ruhig. Plötzlich bewegt sich etwas im Rasen. Die Löwen-zahnblätter teilen sich. Und nun sehe ich es. Eine Häuschenschnecke kriecht hervor. Ihre Fühler sind gestreckt. Nun fängt sie an, an einem Löwenzahnblatt zu knabbern. Ich beobachte sie und verhalte mich ganz ruhig. Wenn sie vom Blatt abbeisst, sieht sie aus, wie die Miniaturausgabe einer Schildkröte. Oder jemand der keine Zähne mehr hat. Es ist nicht ein abbeissen, eher ein abdrücken. Und da passiert es. Ich höre, wie die Schnecke frisst.
Dies werde ich nie mehr vergessen. Ich habe dies mal meinen Geschwistern erzählt. Die wenigsten konnten Glauben, dass man dies hören kann. Ein Bruder zieht mich heute noch deswegen auf. Wisst ihr, es ist der, der seine Hände nicht aus den Hosensäcken kriegt.
Ich bin sehr glücklich, dass ich dies Erleben durfte. Der Regen hat doch auch seine guten Seiten

16.05.10     Sonntag
Bevor die Woche um ist, möchte ich noch von einem Besuch erzählen, der mich sehr gefreut hat. Sonja, sie ist ebenfalls eine ALS-Betroffene, kommt am Donnerstag spontan zu Besuch. Begleitet wird sie von ihrer Familie. Es ist ein schöner, unterhaltsamer Nachmittag. Die Männer fachsimpeln über Sounds und Multimediageräte und ein hübsches Persönchen sitzt vor dem Fernseher. Sonja und ich verziehen uns in die Küche. Es sind zu viele Geräusche in einem Raum, das strengt uns zu sehr an beim Sprechen. Wir sind beide Quasselstrippen und wir wollen das noch ausnutzen, solange wir unsere Sprache noch haben. Später beim Kaffeetrinken diskutieren wir über ALS. Es ist interessant zu erfahren, wie andere über bestimmte Dinge denken. Ich glaube aus solchen Gesprächen, kann jeder etwas für sich mitnehmen. Auf alle fälle war es für mich ein schöner Nachmittag. Nur etwas hat mich gefuchst: Sonja hat das Rollstuhlrennen überlegen gewonnen. Ich will eine Revanche!


















Wollt ihr wissen,
wer uns so zum Lachen bringt?

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17.05.10     Montag
Ich habe fast die ganze Nacht wachgelegen. Diesmal hat das mit dem Rückenschlafen nicht so recht geklappt. Nun könnte ich endlich schlafen, aber nein, die Spitex rüttelt mich wach. Seht ihr, auch wir können nicht einfach den Tag verschlafen. Wir müssen wie alle anderen auch, Zeiten einhalten. Ich freue mich auf diese Woche. Ich genehmige mir, mit der Spitex zusammen, eine Beaute-Woche. Das heisst alle Nägel schneiden und Lackieren. Alle Haare entfernen die nicht nötig sind. Mit was starten wir wohl in die Woche? Mit dem! Hu hu. Wisst ihr, ich will bereit sein, wenn es endlich wieder Frühling werden sollte. Jetzt ist es 20 Uhr und die Sonne scheint ganz leicht durch die Wolken. Das ist doch ein gutes Omen.

19.05.10     Mittwoch
Diesen Eintrag widme ich Simon. Morgen beginnt seine Lehrabschlussprüfung. Da ich ihm die Daumen nicht drücken kann, bin ich Gedanklich bei ihm. Simon. ich bin stolz, deine Gotte zu sein.
Du bist als Blondschopf auf die Welt gekommen. Ein Sonnenschein mit blauen Augen. Ich durfte 6 Jahre lang deine Tagesmutter sein. Während all dieser Jahre, habe ich sehr viel Schönes mit dir erlebt. Besonders das Heuen bei den Grosseltern haben wir Beide genossen. Ich kenne kein anderes Kind, das so eine Ausdauer beim Nachrechen gezeigt hat wie du.  Klick hier
Was ich an dir bewundere ist deine Kraft. Immer wieder aufzustehen, obwohl du schon zum Xten mal auf dem Boden liegst. Du hast es in all deinen Schuljahren nicht einfach gehabt. Du wurdest oft gehänselt und ausgeschlossen. Durch dein Leben mit Gott waren dir die Hände gebunden um zurück zu schlagen. Du hast dies alles tapfer ertragen.
Simon, ich wünsche dir alles, alles Gute für die nächsten 3 Tage. Ich hoffe, das viele Menschen an dich denken.
Für dich soll jeden Tag eine Kerze brennen.

Eine Kerze für Simon. Zünde doch auch eine an

22.05.10     Samstag
So, nun sind die 3 LAP-Tage von Simon durch. Nun können wir nur abwarten und auf ein positives Ergebnis hoffen. Ich danke allen, die Simon in irgendeiner Weise unterstützt haben.

Habt ihr Heute ebenfalls das warme Wetter genossen. Hei, war das schön. Natürlich habe ich Heute meine heissgeliebte Servelat vom Grill bekommen. Die besten Servelat gibt es übrigens in der Ostschweiz. Also liebe Verwandtschaft, statt Blumen könntet ihr mir beim nächsten Besuch auch einen Stumpen oder Chlöpfer mitbringen.
Wir haben Heute wieder die Umgebung auf Vordermann gebracht. Also, wenn ich ehrlich bin, hat dies mein Mann getan. Ich war aber auch nicht ganz untätig. Ich musste nach meinen Sorgenkindern schauen. Als ich nämlich das letzte Mal draussen war, sah ich, dass der Yasminstrauch voller Blattläuse war. Damit ich Diesen auf natürliche Art zu Leibe rücken kann, habe ich gerade noch Gestern, Marienkäferlarven bestellt. Aber was sehen meine freudigen Augen heute. Die Läuse sind zwar immer noch da, aber auch die Marienkäfer. Schaut mal. Ich glaube, man muss der Natur einfach mehr vertrauen. Vieles kann sie selber ins Loht bringen. Wir sollten ihr einfach mehr Zeit lassen.
Unser Rhabarber ist ganz schön gewachsen. Für einige Käfer bieten die grossen Blätter einen Schutz. Andere scheint dies nicht zu kümmern. Was ist denn Heute nur los? Spüren wohl alle den Frühling. Ich geniesse ihn ebenfalls. Schliesslich habe ich Heute Namenstag.

Stein im Vogelnest






Kuckucksei im Amselnest?

                                     

Bevor wir die Hecke zurückschneiden, kontrollieren wir, ob keine Vogelnester drin sind. Wir finden Eins. Zum Glück ist es leer. Es ist zu schön gebaut um es wegzuwerfen. Kurzenhand setzen wir es in einen andern Baum. Damit es nicht so leer ist, legen wir einen von unseren runden Steinen hinein. Sieht echt aus.

27.05.10     Donnerstag
Das waren schöne Pfingsttage. Die Sonne hat vom Himmel herunter gelacht. Vielleicht hat sie sich ob der vielen Firmlinge gefreut. Dieses Jahr nahm ich an der Firmungsfeier teil. Ich bin Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche. Trotzdem trifft man mich selten in der Kirche an. Ich glaube nicht alles, was in der Bibel geschrieben steht. Bin aber froh, dass ich in diesem Glauben aufwachsen durfte. Es steht sehr viel Weises in der Bibel. Ich  interpretiere gewisse Ereignisse einfach anders. Eigentlich wäre Glauben so einfach. Ich müsste nur gut zur Natur und ihren Bewohner sein. So einfach wäre dies und doch unerreichbar. Vielleicht muss ich mehr nach den Gesetzen des Herzens leben. Ich versuche es immer wieder aufs Neue. So, nun bin ich ein wenig abgeschweift. Jedenfalls, hat mir die Messe gefallen. Der Höhepunkt war, als mein Mann mit unserem Neffen Sven vor den Altar trat. Dort legte Piet seine rechte Hand auf die rechte Schulter von Sven und nun wurde er gefirmt. Später haben die Firmlinge den Canon Laudato Si gesungen. Ich habe so Hühnerhaut bekommen.








    Firmgötti Piet
    mit Firmling Sven

Später wurde auf dem Bauernhof unter dem Nussbaum das Essen eingenommen. Zum Dessert erschien dann auch die Heuer-Mannschaft. Dieses Wochenende konnte endlich Heu und Silo eingefahren werden. Man hätte meinen können, es gäbe nur noch Traktoren auf dieser Welt. Ich möchte wissen, wie viele Tonnen Heu dieses Wochenende in die Obergaden verschwunden sind und wie viele Siloballen gepresst wurden. Ich hätte gerne mitgeholfen. Wenn ich den Duft vom Heu rieche, geht mein Herz auf. Ich glaube, das hat etwas mit Heimat zu tun. Es gibt aber auch andere Düfte. Da geht mein Herz nicht auf, dafür die Nase zu. Kaum ist das Heu im Trockenen, fangen die Bauern an zu güllnen. Mit was könnte man wohl die Gülle in einen besseren Duft umwandeln. Ein Veilchenduft wäre nicht ohne.
Es war ein sehr schönes Wochenende.

Habe noch einen schönen Irischen Segenswunsch entdeckt

31.05.10     Montag
Was ist nur mit dem Wetter los. Es wäre doch gewiss Zeit für den Frühling. Ich sitze mit kalten Füssen am PC und lasse die letzten Tage Revue passieren.
Am Samstag hatten wir Besuch aus der Ostschweiz. Monika, die Schwester von Piet kam mit ihrer Familie vorbei. Wir hätten gerne den Grill angemacht und die St.Galler Bratwürste und die Stümpen verzehrt. Aber nein, es musste immer wieder spritzlä (tröpfeln). Ja nun, die Lasagne alla Piet war auch nicht ohne. Sobald sich aber die Sonne zeigt, sind die Stümpen dran. Da kenne ich dann keine Gnade.  

Ich muss euch mal was fragen. Einige kennen uns ja persönlich, andere nur übers Internet. Jetzt aber mal ganz Ehrlich. Hattet ihr mal für euch gedacht, dass ich/wir manchmal einen Vogel haben. Ja? Dann kann ich euch nun beruhigen. Unser Besuch hat uns Dreien nämlich wunderschöne Vögelhäuschen gezimmert. Jetzt können wir unseren Vögeln ein anderes Zuhause bieten. Hin und wieder werden sie uns sicher wieder besuchen. Ist doch in Ordnung, oder? Vogel müsste man sein.  

Am Sonntag wurde es uns zu Bund mit dem Wetter. Ich brauchte Sonne. Also fuhren wir über den Gotthardpass ins Tessin. Endlich Sonne und 23 Grad. So schön. Wenn ich nicht so auf Hilfe angewiesen wäre, bliebe ich gleich Unten. Aber eben, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, wär ich schon lange Millionär. Wer weiss, man kann nie wissen.

blühender Rhododendron
Rhododendron im Tessin                             30.05.10@piettresch